Habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, was die beste Wischtechnik beim Putzen ist? Ich jedenfalls nicht – ich habe einfach so drauflos gewischt!

Dabei gibt es eine Wischtechnik, die den Schmutz optimal aufnimmt und so eine strahlende Oberfläche zurücklässt. Ja, da staunt ihr, oder?

Die richte Wischtechnik
Und so geht die richtige Wischtechnik: Man startet in der oberen Ecke und wischt mit leichtem Schwung im Zickzack, oder auch in liegenden Achterbewegungen über die Fläche auf sich zu. So werden Schmutz und Krümel von oben nach unten mitgenommen und nicht wieder auf Bereichen verteilt, die man bereits geputzt hat. Die Fläche wird also mit minimalem Aufwand gesäubert.

Das Gleiche gilt auch für das Wischen von Böden. Profis verwenden auch hier den liegenden Achterschwung, um ein astreines Ergebnis zu erzielen.

Besonders für glänzende Flächen, wie dem Ceranfeld und für Spiegel ist diese Wischtechnik gut geeignet, da das gleichmäßige Wischen Streifenbildung vermindert. Wischt man hingegen in Kreisen oder einfach nur hin und her, wird der Schmutz nicht richtig aufgenommen, sondern oft nur von einer Ecke in die andere geschoben, sodass man die Fläche viel öfter wischen muss.

Die echten Sauberkeitsprofis unter euch haben diese Technik wahrscheinlich schon IMMER angewendet, aber ich gehörte bisher eher zu den Kreis-Wischern oder den willkürlichen Hin-und-Her-Schiebern.

Vielleicht denkt ihr ja das nächste Mal an mich, wenn ihr eine Oberfläche abwischen wollt und stellt euch beim Putzen lauter liegende Achten oder auch Unendlichkeitszeichen vor.

Dabei sieht man auch wieder, dass Putzen durchaus spirituelle Aspekte hat! Ja, vielleicht baut ihr während des Saubermachens eine kurze Meditationseinheit ein und fühlt wie sich die Unendlichkeit des Universums auch in den kleinen Dingen, wie der Unendlichkeitswischtechnik widerspiegelt.

Auch Prof. M. hat sich sehr darüber gefreut, dass ich ihm diesen essentiellen und gleichzeitig spirituellen Putztipp beigebracht habe. Als er gestern die Küche geputzt hat und ich ihn darauf hingewiesen habe, dass er besser den Unendlichkeitsschwung anwenden sollte, meinte er nur „Meinst du so?“ und hat den nassen Schwamm nach mir geworfen. So viel Schwung ist natürlich für diese Wischtechnik nicht nötig. Da muss er wohl noch etwas üben.

Wie wischt ihr eure Flächen? Habt ihr auch eine bestimmte Wischtechnik?

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