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Muss man den Regeln des Frühjahrsputzes wirklich folgen? Unsere Antwort darauf : „Jein“

Frühjahrsputz

„Frühjahrsputz“ diese Idee lieben wir, aber in unserem Haus machen wir nicht wirklich diesen ganzen Tanz mit. Es ist nicht so, dass es im Frühjahr nicht sauber bei uns ist – es ist einfach nur selten, dass wir uns alle diese zusätzlichen Aufgaben aufhalsen wollen. Wie zum Beispiel, die Tiefenreinigung der Kühlschränke und das Absaugen der Deckenentlüftungen im Bad und Klimaanlagen, aber wir versuchen, ein paar kleine Aufgaben aus der Liste abzuarbeiten um uns etwas auf den Sommer vorzubereiten.

Gewichtsverlust. Häuser sind wie Menschen – sie neigen dazu, ein paar Pfunde über den Winter zu gewinnen. Um den Frühjahrsputz in dieser Zeit des Jahres zu starten, verbringen wir eine Stunde oder zwei und scannen unser Heim für alles, was wir an das rote Kreuz spenden können – je mehr, desto besser. Wir sortieren aus in „behalten“, „reparieren“, „verkaufen“ und „spenden“. Jedes Jahr kommt doch eine Menge zusammen.

Fensterbehandlung. Im Frühjahr erinnern uns die Fenster daran, dass sie eine gute Reinigung brauchen. Wir putzen sie nicht alle auf einmal, sondern nehmen uns nur ein Paar an, wenn die Stimmung stimmt. Für einen effektiven, billigen Fensterreiniger, mischen Sie eine Tasse weißen Essig pro 3-Liter Wasser. Um den Essiggeruch zu übertünchen, fügen wir manchmal einen Schuss Zitronensaft hinzu.

Schnelle Lösung. Neujahr kann die traditionelle Zeit für Auflösungen zu sein, aber der Frühjahrsputz ist eine zweite Chance, um zu beginnen. Um dieses Gefühl zu bekommen, „Hey, ich habe mir einen Plan gemacht und hab ihn auch tatsächlich erfüllt“ Gefühl, repariere eine Sache in deinem Haus, die dich verrückt gemacht hat. Ein gebrochener Türknauf, ein undichter Wasserhahn – was auch immer es ist, es sollte klein genug sein, dass man es selbst reparieren kann.

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Fensterreinigung richtig gemacht

Kennen Sie das höchste Ziel bei der Fensterreinigung ? Richtig: streifenfreie Fensterscheiben!

Die einen schwören auf Mikrofaser, die anderen auf Zeitungspapier oder gar alte Strümpfe. Damit die Fensterreinigung nicht zur Wissenschaft wird, stellen wir hier die Methode vor, die sich aus unserer Sicht am meisten bewährt hat.

In 5 einfachen Schritten zu einer perfekten Fensterreinigung

Schritt 1: Vorbereitungen treffen

Stellen Sie alle Utensilien bereit und räumen Sie alles weg, was Sie auf den Fensterbänken oder dem Boden bei der Fensterreinigung stören wird. Dies mindert die Unfallgefahr und steigert die Motivation. Sie müssen nicht zwischendurch den großen Blumentopf auf die Seite schieben, sondern haben von Anfang an freie Bahn!
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Diese 4 Utensilien brauchen Sie zum Fenster putzen:

1 Eimer mit lauwarmem Wasser, 1-2 Tropfen Spüli, je 1 Schuss Essig und Brennspiritus
1 Mikrofasertuch für Glasflächen
1 Abzieher mit Gummilippe (auf Qualität achten!)
simplify-Tipp: Legen Sie ein altes Handtuch unter das jeweilige Fenster, bevor Sie dort loslegen. Somit schont das Fensterbänke oder Böden. Denn im nächsten Schritten wird es feucht!

Schritt 2: Fenster gründlich vorwaschen

Mit dem Mikrofasertuch waschen Sie zuerst innen die Scheiben gründlich ab. Danach folgt Schritt 3, bevor Sie an die schmutzigeren Außenscheiben gehen. Hartnäckigen Schmutz besser einweichen und nicht mit der kratzigen Seite eines Topfreinigers bearbeiten. Das hinterlässt Kratzspuren! simplify-Rat: Je besser Sie vorputzen, desto geringer wird das Risiko für Streifenbildung! Waschen Sie das Tuch deshalb zwischendurch im Eimer gut aus.

Schritt 3: Fenster abziehen

Nach der Vorwäsche der Innenscheiben ziehen Sie diese mit dem Gummiabzieher trocken. Bahn für Bahn von oben nach unten. Zwischendurch den Abzieher am Tuch abwischen, weil Sie sonst bei der nächsten Bahn Schmutz und Wasser verteilen. Auch mit den Aussenscheiben verfahren Sie genauso. simplify-Rat: Haben Sie kleinere Fenster zu putzen, können Sie erst innen und außen vorwaschen, bevor Sie den Abzieher ansetzen.

Schritt 4: Fenster polieren

Mit dem Mikrofasertuch wischen Sie die Scheiben nach dem Fenster putzen ganz trocken. Trocknen vor allem an den Rändern und in den Ecken. Achten Sie darauf, es vorher gut auszuwaschen, oder nehmen Sie ein sauberes Tuch. simplify-Rat: Wenn Sie das Fenster hin- und herbewegen, können Sie mögliche Schlieren erkennen und bei Bedarf nachpolieren, weil nur so kann man den Blick durch das frisch gereinigte Fenster auch genießen.

Schritt 5: Entrümpeln nach der Fensterreinigung

Zum Schluss wischen Sie noch einmal über die Fensterbank bzw. den Boden. Nun können Sie den Ursprungszustand mit Gardinen und Deko-Gegenständen oder Pflanzen wiederherstellen. simplify-Rat: Nutzen Sie diesen Schritt, um Sachen zu entrümpeln. Warum? Weil die meisten Menschen Sachen dort stehen haben, die sich ungewollt dort angesammelt haben! Ersetzen Sie kaputte Gegenstände oder entsorgen Sie sie ganz.

Was verwenden zur Fensterreinigung?

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Fenster putzen: Kleine Helferkunde
Spüli oder Reinigungsmittel: Sie lösen hartnäckigen und fetthaltigen Schmutz.
Brennspiritus: Ein Schuss Alkohol im Wischwasser. Spiritus ist letztlich nichts anderes – reinigt gut und beschleunigt die Verdunstung. Das verhindert Kalkablagerungen und Sie müssen weniger nachpolieren.
Essig: Einmal abgesehen von seiner reinigenden und entkalkenden Wirkung verhindert sein Duft, dass sich Fliegen allzu schnell wieder auf den Scheiben niederlassen.
Glasreiniger: Hier steckt jede Menge Chemie drin, damit die Fenster sauber werden. Er ist ein guter Helfer, wenn Sie es eilig haben. Ansonsten kommen Sie mit unseren 3 genannten Wasser-Zusätzen aus, weil zu viel Chemie im Haushalt nicht gut für das Raumklima ist.

Hardware

Mikrofasertücher: Sie sind wahre Schmutzmagneten. Sie eignen sich für die Vorwäsche genauso wie zum Polieren. simplify-Tipp: Wenn es mal schnell gehen muss und Sie nur einen Spiegel oder die Innenflächen der Fenster putzen wollen, reicht ein Mikrofasertuch. Mikrofasertücher helfen um streifenfreien Glanz zu erzielen. Eine Ecke anfeuchten, Fläche damit abwischen, trockenreiben, fertig!
Einen Schmutzradierer empfehlen wir bei starken Verschmutzungen, vor allem an den Fensterrahmen. Denn Fensterreinigung ist nicht nur die Glasscheibe zu putzen , sondern auch die Rahmen. Der Schmutz wird mit dem Schmutzradierer einfach abgerieben, somit ist dies eine tolle und schnelle Variante.

Viele Wohnungen sind mit Teppichen, Teppichböden oder Naturfasermatten ausgelegt. Sie geben dem Raum Behaglichkeit, sind meist weich, warm und dämpfen den Schall. Teppichböden gibt es in den unterschiedlichsten Preisen, Farben und Materialien. Die Schmutzanfälligkeit von Teppichen ist abhängig von der Farbe und den verwendeten Materialien. Melierte Teppiche sind bei Weitem nicht so schmutzempfindlich wie unifarbene. Auch die Textur hat einen Einfluss auf die Verschmutzung. Flore sind relativ offen, weshalb Schmutz zwischen die Fasern dringen kann und von dort wieder herausgeholt werden muss.

Schmutz vermeiden

Das Vermeiden von Verschmutzungen ist meist weniger aufwendig, als eine Reinigung. Daher ist es sinnvoll, im Eingangsbereich ein Sauberlaufsystem (früher Schmutzfangzone) einzurichten (Abbildung 1). Im Außenbereich vor der Tür können auf einem Gitter oder Schmutzfangrost die Schuhe abgestreift werden, empfohlen werden zwei Meter Länge (1). Im Innenbereich sollte eine mindestens 4 m lange und möglichste breite Sauberlaufzone anschließen. Optimal ist diese in zwei Zonen zu unterteilen. Zuerst kommt die Zone für die Aufnahme von groben Verschmutzungen (2). Diesen Zweck erfüllen beispielsweise Schlingenmatten (häufig mit Vinylschlingengewebe oder Polypropylen-Schlingen → Polypropylenoberfläche) oder Eingangsmatten mit Bürsten. Daran schließen textile Schmutzfangmatten an, die den feuchten Schmutz aufnehmen (3). Die möglichst saugfähigen Matten bestehen beispielsweise aus Polyethylen oder Nylonfasern, der Rücken ist meist mit wasserdichtem Nitrilgummiboden oder Polyethylenvinyl beschichtet. Ihre Funktion erfüllt die Sauberlaufzone aber nur, wenn nicht an ihr vorbeigelaufen werden kann und sie regelmäßig gereinigt wird. In den privaten Räumen ist zu empfehlen, die Schuhe im Eingangsbereich auszuziehen.

Teppichaufbau

Geknüpfte oder gewebte Teppiche

Hier werden Schlingen mit dem Grundgewebe verwebt. Gewebte Teppiche besitzen keinen Flor, sie bestehen meist aus Naturmaterialien, wie Schurwolle, Baumwolle oder auch Sisal. Wertvolle Orientteppiche sind geknüpft.

Getuftete Teppichböden (tuft englisch = Büschel)

Das Garn wird zu losen Schlingen geformt und im Grundgewebe verankert, anschließend wird der Flor mit dem Grundgewebe verklebt. Es gibt diese Teppichböden als Schlingenware, Velours und Cut-Loop.

Ungewebte Teppiche

Bei diesen preiswerten Teppichen werden Kunstfasern mit Nadeln am Untergrund befestigt (Nadelfilzteppiche) oder elektrostatisch aufgebracht (beflockte Teppiche). Bei Teppichfliesen wird der Flor mit dem Untergrund verklebt. Diese Teppiche haben keine Schlingen.

Flore und Texturen

Velours, Saxony

Hier werden Schlingen mit dem Grundgewebe verwebt und oben aufgeschnitten. Diese Teppiche sind weich; je nach Länge des Velours sind leicht Fußabdrücke auf dem Teppich zu sehen.

Schema eines Veloursteppichs

Abbildung 3: Schema eines Veloursteppichs

Kräuselvelours

Hier werden die Fasern miteinander Information verdrillt. Dadurch wird der Flor dichter, strapazierfähiger und es zeichnen sich nicht so leicht Fußabdrücke ab.

Schlingenware (Bouclé, Berber, Scroll)

Hier werden die Schlingen nicht aufgeschnitten. Je länger die Schlingen sind, umso dichter und flauschiger ist der Teppich. Ein Beispiel für eine sehr weiche Schlingenware ist der Berber-Teppich. Muster können nicht nur durch verschiedene Farben, sondern auch durch die unterschiedliche Länge der Schlingen erzeugt werden.

Cut-Loop, Tip-Sheared

Hier wird ein Teil des Flores geschnitten, ein anderer bleibt als Schlingen erhalten. Reliefe entstehen durch unterschiedlich langen Flor, verwendete Muster sind Fischgrät, Flechte und Raute.

Materialien

Naturfasern: Kokos, Sisal, → Jute, Bambus, → Leinen, → Baumwolle, → Schurwolle (oft gemischt mit → Nylon oder → Polyacryl), → Seide und Tierhaare.

Chemiefasern: → Polyacryl, → Polyester und → Polypropylen.

Teppichrücken: Sehr häufig besitzen Teppiche einen Textilrücken. Dieser kann aus → Vliesstoff oder einer gewirkten oder gewebten Fläche bestehen. Mögliche Materialien sind Polypropylen (Kurzzeichen PP), Polyester (→ Kunststoff), → Jute oder auch Mischungen aus diesen Materialien. Weitere Rückenbeschichtungen sind Sie verlassen die Internetseite Texlifter (basiert auf Spezialzementen, Metallpulver und emissionsarmen Kunststoffanteilen), Latex oder Schaumbeschichtung. Bei Teppichfliesen wird größtenteils eine Schwerbeschichtung angewendet. Sie besteht aus der eigentlichen Schwerbeschichtung (möglicherweise mit einer stabilisierenden Verstärkung) und/oder einer textilen Unterseite (Abbildungen werden in der Mobilansicht ausgeblendet).

Velours Schlingenware Cut-Loop Teppich Baumwollteppich (gewebt)
Abbildung 4: Velours Abbildung 5: Schlingen Abbildung 6: Cut-Loop Abbildung 7: Gewebt
Sisalteppich Juteteppich Schurwolle Teppichrücken
Abbildung 8: Sisal Abbildung 9: Jute Abbildung 10: Schurwolle Abbildung 11: Teppich-rücken

Reinigung

→ Staubsaugen: Teppiche, Teppichböden und Naturfasermatten können gesaugt werden, dadurch werden lose Verschmutzungen entfernt. Besonders gründlich sind Bürstsauger, die auch losen Schmutz aus tieferen Schichten des Flors ausbürsten. Geknüpfte Teppiche, Hochflor- und Kräuselvelours (beispielsweise Berberteppiche) sollten nicht mit einem Bürstsauger gesaugt werden, weil hier Flor- und Fransenfasern mit aufgesaugt werden können. Nadelvlies kann durch Bürststaubsaugen schneller verschleißen. Auch Beläge, die sich elektrostatisch aufladen können, sollten nicht mit einem Bürstsauger gesaugt werden.
Am gründlichsten wird gesaugt, wenn der Staubsauger einmal längs und einmal quer und nicht zu schnell über den Teppich geführt wird. Lässt die Leistung des Staubsaugers nach, muss meist der Staubsaugerbeutel gewechselt werden (manchmal klemmen auch Gegenstände im Saugrohr).

Ausklopfen: Nicht zu große Teppiche können mit einem Teppichklopfer ausgeklopft werden. Eine inzwischen nicht mehr übliche, aber gründliche Methode, Teppiche von losem Schmutz zu befreien.